Kopfstecklinge - Blattstecklinge
Die besten Kopfstecklinge erhält man von kräftig gewachsenen Triebspitzen der Pflanze. Nicht geeignet sind bereits blühende Triebe. Weiterhin sollte man von dünnen und zarten Trieben absehen, um diese als Steckling zu verwenden.
Um den Steckling einzupflanzen, muss dieser von der Mutterpflanze abgetrennt werden. Dort wo die Blätter bzw Stengel bereits ausgereift ist, aber noch nicht verholzt ist, ist der richtige Punkt um den Kopfsteckling abzuschneiden.
Einige Stecklinge wurzeln bereits, wenn man diese in ein Glas mit Wasser stellt. Man sollte dabei die unteren Blätter entfernen, da diese im Wasser faulen könnten. Durch das Glas kann man die Wurzelbildung gut erkennen. Sobald die Wurzel ca 1 Zentimeter Länge erreicht haben setzt man den jungen Spross in Erde ein.
Als Erde ist ein Gemisch aus Blumenerde und Sand zu je 50 Prozent geeignet.
Nachdem einpflanzen kann man vorsichtig giessen. Besser ist bei der Aufzucht von Stecklingen auf das giessen zu verzichten und die Kopfsteckling nur zu besprühen.
Um dem Kopfsteckling ein angenehmes wachsen zu ermöglichen, sollte ein Platz an einem hellen Ort gewählt werden. Man sollte dabei beachten, dass keine direkte Sonneneinstrahlung erfolgt.
Einige Pflanzen vermehren sich durch Blattstecklinge.
Vertreter sind hierbei unter anderem die Begonien. Um eine Begonie zu züchten, sollte man ein Blatt mit langen Stiel der Pflanze entnehmen und in ein Glas mit Wasser stellen. Sobald dem Blattstiel die ersten Wurzeln entspriessen ist, kann man wie bei den Kopfstecklingen vorgehen.
