Düngen ein notwendiges übel
Durch das mangelde Platzangebot, durch viel zu kleine Pflanzenkübel, werden die Nährstoffe in der Erde sehr schnell von den Zimmerpflanzen aufgebraucht.
In der freien Natur ist dies nicht der Fall, da durch die Witterung stetig neuer Humus hinzukommt.
Mangelde Nährstoffe im Boden kann man durch regelmässiges umtopfen kompensieren. Besser ist es jedoch durch zugabe von Dünger den Nährstoffhaushalt auszugleichen. Man kann Hornspäne, zerriebene Kuhfladen und Torfmull als Lösung einsetzen.
Heutzutage greift man aber auf Nährsalzlösungen zurück. Diese wirken ebendso gut wie die natürlichen Dünger. Weitere Vorteile sind der angenehmere Geruch und die hygienische Unbedenklichkeit.
Hinweis: Es werden nur erwachsene Pflanzen gedüngt. Diese sollten gut durchwurzelt und ausgetrieben sein. Vermeiden sie es Stecklinge zu düngen.
Einmal gedüngt, reicht der Nährsalzvorrat oft über 6 Monate aus. In dieser Zeit muss nur mit Wasser nachgegossen werden. Die wichtigsten Anzeichen für falsche Nährsalzkonzentrationen sind:
-massives Wachstum ohne Blütenbildung (zu hoher Stickstoffanteil)
-verlieren der Blattzeichnung (zu hoher Stickstoffanteil)
-mattes bzw bleiches Grün der Blätter (Mangel an Stickstoff)
